Q Fever
Coxiella burnetii
Auch bekannt als: Coxiella burnetii infection
Kurz gesagt
Q Fever is an infectious, zoonotic disease caused by the bacterium Coxiella burnetii that affects dogs and cats. While often asymptomatic, it can cause fever, respiratory issues, and reproductive complications like pregnancy loss. Learn how to recognize the signs, how veterinarians diagnose it, and the treatment options available.

TL;DR. Q-Fieber ist eine bakterielle Infektion bei Hund und Katze, die oft still verläuft, aber Atemwegserkrankungen und Fortpflanzungsstörungen verursachen kann; sie erfordert eine rasche tierärztliche Diagnose und gezielte Antibiotikatherapie.
Coxiella burnetii ist ein intrazelluläres Bakterium, das Wirtszellen befallen muss, um zu überleben.
Was ist das?
Q-Fieber ist eine zoonotische Infektionskrankheit, verursacht durch Coxiella burnetii, ein spezialisiertes rickettsiales Bakterium. Im Gegensatz zu vielen üblichen Bakterien, die außerhalb von Zellen leben und sich vermehren, ist Coxiella burnetii ein obligat intrazellulärer Erreger: Es muss Wirtszellen befallen, um zu überleben und sich zu replizieren. Im Inneren kann es still persistieren und dem Immunsystem über längere Zeit entgehen.
Bei Hund und Katze verläuft die Infektion häufig subklinisch: Das Tier trägt und scheidet die Bakterien aus, ohne äußere Krankheitszeichen. Entwickelt sich eine klinische Erkrankung, sind vor allem Fortpflanzungs- und Atemwege betroffen. Das Bakterium hat eine starke Affinität zu Reproduktionsgeweben, besonders Gebärmutter und Plazenta trächtiger Tiere. Deshalb wird es in hohen Mengen mit Geburtsflüssigkeiten ausgeschieden: Flüssigkeiten und Gewebe bei Geburt oder Abort.
Als Zoonose kann es von Tieren auf Menschen übertragen werden und dort erhebliche Erkrankung verursachen. Das Verständnis des Erregerverhaltens bei Heimtieren ist für Tiergesundheit und öffentliche Sicherheit wichtig, besonders für Züchter, Veterinärpersonal und Haushalte mit trächtigen Tieren.
Ursachen und Risikofaktoren
Einzige Ursache ist die Infektion mit Coxiella burnetii. Tiere infizieren sich durch direkten Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten. Die stärkste Quelle sind Geburtsflüssigkeiten: Fruchtwasser, Plazenta und abortierte Feten. Auch das Einatmen kontaminierten Staubs oder Bodens kann infizieren, da die Bakterien umweltresistent sind und lange im Staub überleben.
Freigängerhunde und -katzen, besonders auf Höfen oder im ländlichen Raum, haben ein höheres Risiko. Schafe, Ziegen und Rinder sind die Hauptreservoirs. Kontakt mit Geburtgewebe dieser Tiere oder Aufnahme kontaminierten Materials erhöht das Risiko deutlich.
Es gibt keine dokumentierten Rasseprädispositionen bei Hund oder Katze. Jede Rasse kann sich bei Exposition infizieren. Die Risikofaktoren sind lebensstilbezogen: Kontakt mit Geburten von Nutztieren, freilebenden Populationen oder kontaminierten Umgebungen.
Anzeichen, auf die Sie achten sollten
Weil die Infektion oft still verläuft, ist die Erkennung allein anhand körperlicher Zeichen schwierig. Viele infizierte Tiere zeigen keine Symptome. Wenn Symptome auftreten, reichen sie von leichten, unspezifischen Zeichen bis zu schwerem Fortpflanzungsversagen.
Häufige Zeichen
- Subklinische Infektion: absolut keine äußeren Krankheitszeichen, aber das Tier kann Bakterien in die Umwelt ausscheiden und andere Tiere sowie Menschen gefährden.
Gelegentliche Zeichen
- Fieber: plötzlicher Anstieg der Körpertemperatur, manchmal intermittierend.
- Anorexie: Appetitverlust oder vollständige Futterverweigerung.
- Lethargie: ausgeprägte Trägheit, weniger Energie und Desinteresse an normalen Aktivitäten.
- Atemwegserkrankung: Husten, Niesen, Nasenausfluss oder erschwerte Atmung.
- Abort: spontaner Trächtigkeitsverlust bei trächtigen Weibchen.
- Totgeburt: Geburt toter Nachkommen zum Termin.

Lethargie und leichte Atemzeichen können gelegentlich auf Q-Fieber bei Katzen hinweisen.
Wenn eine trächtige Hündin oder Katze abortiert oder totgeborene Welpen bzw. Kitten zur Welt bringt, ist das ein rotes Flagge und erfordert sofortige tierärztliche Versorgung. Diese Geburtsflüssigkeiten und -gewebe sind hoch infektiös und müssen extrem vorsichtig gehandhabt werden.
Wie Tierärzte die Diagnose stellen
Die Diagnose kombiniert klinischen Verdacht, körperliche Untersuchung und gezielte Labortests. Weil die Symptome mit vielen anderen infektiösen und reproduktiven Erkrankungen überlappen, braucht der Tierarzt gezielte Tests zum Nachweis von Coxiella burnetii.
Empfohlene Tests können sein:
- PCR (Polymerase-Kettenreaktion): hochempfindlicher molekularer Test, der DNA von Coxiella burnetii in Gewebe, Blut, Vaginalsekret oder Milch nachweist. Oft die Methode der Wahl, weil der Erreger auch bei niedriger Last erkannt wird.
- Serologie: Bluttests auf Antikörper gegen das Bakterium. Ein hoher oder über Wochen ansteigender Titer spricht für eine aktive oder kürzliche Infektion.
- Bakterienkultur: möglich, aber in der Standardpraxis selten. Coxiella burnetii ist für Labormitarbeiter hoch infektiös und erfordert Hochsicherheitslabore (Biosicherheitsstufe 3).
Behandlungsoptionen
Die Behandlung zielt auf die Beseitigung der bakteriellen Infektion mit gezielten Antimikrobika. Weil Coxiella burnetii in Wirtszellen lebt, wählt der Tierarzt Wirkstoffe, die Zellmembranen gut durchdringen.
Antibiotikatherapie
- Tetracycline: diese Wirkstoffklasse (z. B. Tetracyclin) ist gegen rickettsiale Organismen sehr wirksam. Sie hemmen die bakterielle Proteinsynthese und stoppen die Vermehrung.
- Chloramphenicol: breit wirksames, stark lipophiles Antibiotikum mit ausgezeichneter Gewebe- und Zellpenetration. Wird eingesetzt, wenn andere First-Line-Optionen nicht geeignet sind.
Adjuvante Therapien
- Decoquinat: als Antiprotozoikum bzw. Kokzidiostatikum eingestuft. Primär bei anderen Parasitosen verwendet, kann es in bestimmte Protokolle nach tierärztlicher Indikation integriert werden.
Eine veterinärmedizinische Internistik-Referenz bemerkt:
"Humans commonly develop acute clinical signs similar to those associated with other rickettsial diseases, including fever, malaise, headache, pneumonitis, myalgia, and arthralgia. After primary infection, chronic Q fever develops in approximately 1% and can manifest as hepatic inflammation or valvular endocarditis. Tetracyclines, chloramphenicol, and quinolones are usually effective therapeutic ag" [2]
Der Tierarzt legt die Behandlungsdauer fest, oft verlängert, um die intrazellulären Bakterien vollständig zu eliminieren.

PCR und Serologie sind die wichtigsten Diagnosewerkzeuge beim Q-Fieber.
Prognose
Langzeitprognosedaten für Hund und Katze sind in der Literatur begrenzt. Weil viele Infektionen subklinisch sind, tragen und scheiden viele Tiere die Bakterien vermutlich aus, ohne formelle Diagnose oder Therapie.
Bei Tieren mit klinischen Zeichen ist die Prognose für die Erholung im Allgemeinen günstig, wenn die Infektion früh erkannt und mit geeigneten Antibiotika behandelt wird. Die Prognose für die Nachkommen trächtiger Tiere ist schlecht, da die Infektion häufig Abort oder Totgeburt verursacht. In Zuchtanlagen erfordert das Management strikte Isolation und Hygiene, um flächendeckende Reproduktionsverluste zu verhindern.
Vorbeugung
Vorbeugung stützt sich auf Hygiene, Biosicherheit und geringere Exposition gegenüber Infektionsquellen. Einen weit verfügbaren Impfstoff für Heimtiere gibt es derzeit nicht.
Risikoreduktion:
- Kontakt zu Nutztieren begrenzen: Hunde und Katzen von Geburtsbereichen von Schafen, Ziegen und Rindern fernhalten.
- Strenge Hygiene: Bei der Geburt von Welpen oder Kitten Handschuhe und Schutzkleidung tragen. Alle Geburtgewebe und -flüssigkeiten sofort fachgerecht entsorgen.
- Betroffene Tiere isolieren: Jede Hündin oder Katze mit Spontanabort oder Totgeburt isolieren, bis eine tierärztliche Abklärung und der Ausschluss infektiöser Ursachen erfolgt sind.
- Gründlich desinfizieren: Coxiella burnetii ist resistent gegen viele Standarddesinfektionsmittel; Lösungen mit 10 % Bleichmittel oder speziellen tierärztlichen Desinfektionsmitteln helfen, kontaminierte Umgebungen zu sanieren.
Wann Sie den Tierarzt rufen sollten
Kontaktieren Sie den Tierarzt bei Atemzeichen, anhaltendem Fieber oder unerklärlicher Lethargie.
Kontaktieren Sie den Tierarzt sofort, wenn Ihr trächtiges Tier folgende Notzeichen zeigt:
- Plötzlicher Vaginalausfluss in der Trächtigkeit
- Spontanabort oder Verlust von Feten
- Geburt totgeborener Nachkommen
- Schwere Atemnot oder sehr rasche Atmung
Frühe Intervention schützt Ihr Tier, begrenzt die Ausbreitung auf andere Tiere und mindert das zoonotische Risiko im Haushalt.
Quellen
- Textbook of Veterinary Internal Medicine, 5. Auflage, Seite 1429.
My highlights & notes
Anzeichen & Symptome
Diagnose
- Bacterial culture
- PCR
- Serology
Behandlungsansätze
Behandlungen müssen von einem approbierten Tierarzt verordnet werden. Konkrete Dosierungen werden absichtlich nicht angezeigt.
Häufige Fragen
What is Q Fever?
Q Fever is an infectious, zoonotic disease caused by the bacterium Coxiella burnetii that affects dogs and cats. While often asymptomatic, it can cause fever, respiratory issues, and reproductive complications like pregnancy loss. Learn how to recognize the signs, how veterinarians diagnose it, and the treatment options available.
What are the symptoms of Q Fever?
subclinical infection、Miscarriage (pregnancy loss)、Loss of appetite、Fever、Lethargy、Stillbirth、respiratory disease
How is Q Fever diagnosed?
Bacterial culture、PCR、Serology
How is Q Fever treated?
Behandlungen müssen von einem approbierten Tierarzt verordnet werden. Konkrete Dosierungen werden absichtlich nicht angezeigt.
Quellen
- Internal Medicine 5th · p. 1429
- Internal Medicine 5th · p. 1429
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keinen tierärztlichen Rat. Bei Krankheit bitte einen Tierarzt aufsuchen.
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