Testudinid Herpesvirus Infection
Testudinid alphaherpesvirus
Auch bekannt als: Tortoise Herpesvirus, TeHV, Necrotic Stomatitis, Herpesvirus in Tortoises
Kurz gesagt
Testudinid herpesvirus is a highly contagious, often fatal viral infection in tortoises causing severe respiratory and oral disease. Learn the signs, diagnosis, and treatment options.

TL;DR. Testudiniden-Herpesvirus ist eine hoch ansteckende, oft tödliche Virusinfektion bei Landschildkröten mit schweren Mundläsionen, Atemnot und lebenslanger Trägerschaft.
Lethargie und Rückzug sind frühe, unspezifische Zeichen systemischer Erkrankung bei Landschildkröten.
Was ist das?
Die Infektion mit Testudiniden-Herpesvirus (TeHV), besonders dem virulenten TeHV-3, gehört zu den schwersten Infektionskrankheiten von Landschildkröten. Das Virus greift Schleimhäute der oberen Atemwege und der Mundhöhle an, zerstört Epithel und löst schwere Entzündung aus.
Wie andere Herpesviren etabliert TeHV Latenz im Nervensystem. Nach der akuten Phase bleibt das Virus im Körper und reaktiviert bei Stress, schlechter Haltung oder Begleiterkrankungen, sodass die Schildkröte erneut erkrankt und Virus ausscheidet.
Als ektotherme Tiere hängen Immunfunktion und Virusvermehrung stark von der Umgebungstemperatur ab. Ein infiziertes Individuum kann eine ganze Sammlung gefährden.
Ursachen und Risikofaktoren
Ursache: Testudiniden-Alphaherpesvirus, vor allem TeHV-3. Übertragung vor allem durch direkten Kontakt, gemeinsame Futter- und Wassernäpfe, Paarungsverhalten und kontaminierte Oberflächen oder Hände/Geräte der Halter.
Hohes Risiko: ungetestete Neuzugänge ohne Quarantäne. Überlebende sind lebenslange latente Träger und können bei Transportstress wieder ausscheiden. Häufig betroffen: Testudo-Arten (z. B. griechische, hermannsche, breitrandige) und Gopherus (z. B. Wüstenschildkröte). Artmischung ist riskant, weil weniger empfindliche Arten tödliche Dosen an empfindlichere weitergeben können.
Anzeichen, auf die Sie achten sollten
- Diphtheroide Mundplaques / Stomatitis (kardinal): dickes, gelblich-weißes, käsige Beläge in Maul, Zunge und Rachen; schmerzhaft, Schlucken und Maulschluss erschwert.
- Nasenausfluss / Rhinitis (häufig): klar bis eitrig; Blasen an den Nüstern, Abwischen an den Vorderbeinen.
- Lethargie (häufig): Rückzug ins Gehäuse, kein Sonnen.
- Anorexie (häufig): Nahrungsverweigerung durch systemische Krankheit und Maulschmerz.
- Dyspnoe (gelegentlich): Maulatmung, Keuchen; Notfall bei Atemwegsverlegung.
- Blepharitis / Konjunktivitis (gelegentlich): geschwollene, verklebte Lider.

Diphtheroide Plaques im Maul sind ein kardinales Zeichen der TeHV-Infektion.
Wie Tierärzte diagnostizieren
- PCR von Mund-/Nasentupfern [GOLDSTANDARD]: sensitiv und spezifisch; bestätigt aktive Infektion/Ausscheidung.
- Histopathologie oraler Biopsie: intranukleäre Einschlusskörper bei aktiver Replikation.
- Serumneutralisationstest: Antikörper zeigen frühere Exposition und helfen, stille latente Träger zu finden.

PCR an oralen und nasalen Tupfern ist der Goldstandard.
Behandlungsoptionen
Keine Heilung; lebenslange Persistenz. Ziel: Replikation dämpfen, Sekundärinfektionen bekämpfen, Hydrierung und Ernährung sichern.
- Acyclovir: hemmt virale DNA-Polymerase; mindert Gewebeschaden und gibt dem Immunsystem Zeit.
- Ceftazidime: Erstlinien-Antibiotikum gegen häufige gramnegative Sekundärerreger; günstiges Dosierintervall.
- Enrofloxacin: Zweitlinie bei resistenten oder hartnäckigen Bakterien.
Supportiv: Flüssigkeit, ggf. Ernährungssonde, Temperatur am oberen Ende der POTZ.
Prognose
Vorsichtig bis schlecht, abhängig von Stamm (TeHV-3 sehr virulent), Vorzustand und Behandlungsbeginn. Viele sterben in der Akutphase an Atemnot, Verhungern oder Sepsis. Überlebende bleiben latente Träger und müssen dauerhaft isoliert werden.
Vorbeugung
- Quarantäne: mind. 90 Tage, eigener Raum, eigenes Gerät; ideal PCR und SN-Test.
- Keine Artmischung.
- Optimale Haltung: Temperatur, Feuchte, UVB, Ernährung, Stressreduktion.
- Hygiene zwischen Tieren und Anlagen.
Wann den Tierarzt rufen
Sofort bei Nasenausfluss, Blasen an der Nase, Lidschwellung oder Appetitverlust. Maulatmung, extreme Lethargie oder sichtbare gelb-weiße Maulplaques sind Notfälle.
Quellen
Standard der herpetologischen Veterinärmedizin und etablierte Protokolle der Reptilien-Innere Medizin.
My highlights & notes
Anzeichen & Symptome
Diagnose
- Polymerase Chain Reaction (PCR) of oral/choanal swabsGoldstandard
- Polymerase Chain Reaction (PCR) of oral/nasal swabsGoldstandard
- Histopathology of oral mucosal biopsy
- Serum Neutralization (SN) test
Behandlungsansätze
Behandlungen müssen von einem approbierten Tierarzt verordnet werden. Konkrete Dosierungen werden absichtlich nicht angezeigt.
Häufige Fragen
What is Testudinid Herpesvirus Infection?
Testudinid herpesvirus is a highly contagious, often fatal viral infection in tortoises causing severe respiratory and oral disease. Learn the signs, diagnosis, and treatment options.
What are the symptoms of Testudinid Herpesvirus Infection?
Diphtheritic oral plaques / Stomatitis、Necrotic stomatitis (yellow-white plaques in the oral cavity)、Loss of appetite、Lethargy、Nasal discharge、Nasal discharge / Rhinitis、Blepharitis / Conjunctivitis、Conjunctivitis (pink, irritated eye)
How is Testudinid Herpesvirus Infection diagnosed?
Polymerase Chain Reaction (PCR) of oral/choanal swabs、Polymerase Chain Reaction (PCR) of oral/nasal swabs、Histopathology of oral mucosal biopsy、Serum Neutralization (SN) test
How is Testudinid Herpesvirus Infection treated?
Behandlungen müssen von einem approbierten Tierarzt verordnet werden. Konkrete Dosierungen werden absichtlich nicht angezeigt.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keinen tierärztlichen Rat. Bei Krankheit bitte einen Tierarzt aufsuchen.
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