Hole in the Head Disease
Head and Lateral Line Erosion (HLLE) / Spironucleosis
Auch bekannt als: Head and Lateral Line Erosion, HLLE, Hexamitiasis, Spironucleosis
Kurz gesagt
Hole in the Head Disease (Head and Lateral Line Erosion) is a common, chronic condition in fish, especially cichlids and marine species. It causes progressive pitting lesions on the head and lateral line, driven by a combination of parasitic infections, nutritional deficiencies, and poor water quality.

TL;DR. Die Loch-im-Kopf-Krankheit ist eine chronische, fortschreitende Erkrankung bei Fischen mit erosiven Gruben an Gesicht und Seitenlinie, meist ausgelöst durch Darmparasiten, schlechte Wasserqualität und Nährstoffmangel zusammen.
Frühe Läsionen sind oft kleine, blasse Gruben um Augen und Stirn.
Was ist das?
Die Loch-im-Kopf-Krankheit, wissenschaftlich Kopf- und Seitenlinien-Erosion (HLLE) oder Spironukleose, ist ein chronisches Multisystem-Syndrom gefangener Fische. Häufig bei Süßwasser-Cichliden (Diskus, Oscar, Skalare) und verschiedenen Meeresarten (Doktorfische, Tangs). Kennzeichen ist die fortschreitende Erosion der Sinnesporen am Kopf und entlang der Seitenlinie.
Fische besitzen ein spezielles Sinnesorgan, das Seitenliniensystem, das Vibrationen, Strömungen und Druckänderungen erkennt. Bei HLLE degradieren diese Poren zu offenen Gruben, die zu tiefen Kratern verschmelzen können. Das Bild ist multifactoriell. Der Prozess beginnt oft im Darm mit systemischen Flagellaten, die den Darm schädigen, und zeigt sich äußerlich als Haut- und Porenabbau.
Ursachen und Risikofaktoren
Kein einzelner Erreger, sondern Umweltstress, Nährstoffmangel und Infektionserreger.
- Systemische Flagellaten: Spironucleus und Hexamita sind stark assoziiert. Sie leben im Darm; unter Stress vermehren sie sich, schädigen die Schleimhaut und blockieren die Nährstoffaufnahme.
- Nährstoffmangel: besonders Calcium, Phosphor und Vitamin D. Der Körper kann Mineralien aus Knorpel und Knochen um die Kopfporen resorbieren, das Gewebe kollabiert.
- Schlechte Wasserbedingungen: hohe organische Last, erhöhte Nitrate, ungeeigneter pH und instabile Temperatur unterdrücken die Immunität.
- Aktivkohle: in Meerwasseraquarien ist der längere Einsatz bestimmter Lignit-Kohlen klinisch mit HLLE verknüpft.
Keine «Rassen»-Prädispositionen im Säugersinn, aber große Cichliden (Oscar, Diskus, Severum, Uaru) und marin Doktorfische, Tangs und Kaiserfische sind sehr anfällig.
Anzeichen, auf die Sie achten sollten
- Gruben und Erosionen am Kopf (kardinal): kleine weiße oder graue Vertiefungen um Augen, Nasenöffnungen und Stirn; sie vergrößern sich und verschmelzen.
- Erosionen entlang der Seitenlinie (häufig): blasse, eingesunkene Spur vom Kopf zur Flanke.
- Weiße, fädige Kot (häufig): direktes Zeichen aktiver Spironucleus- oder Hexamita-Infektion.
- Anorexie (gelegentlich)
- Gewichtsverlust und chronische Auszehrung (gelegentlich): eingefallener Bauch und messerartiges Rückenprofil.

Weißer fädiger Kot und Gesichtserosion sind klassische gleichzeitige Zeichen systemischer Flagellaten.
Wie Tierärzte diagnostizieren
- Wasseranalyse: Ammoniak, Nitrit, Nitrat, pH, Alkalität, Salzgehalt (Meer).
- Frischkot-Mikroskopie (Goldstandard für Spironukleose): sofort frische Probe; Flagellaten mit schnellem Spiralbewegungen.
- Hautabschabung und Zytologie der Läsion: sekundäre bakterielle oder pilzliche Infektionen.
Behandlungsoptionen
Medikamentöse Erstlinientherapie
- Metronidazole: Hauptmittel gegen Spironucleus und Hexamita. Oral (medikamentiertes Futter) am wirksamsten. Bei Anorexie Bad oder Auflösung im Wasser; oral bleibt bevorzugt.
- Vitamin B Complex: gleicht Malabsorption aus und unterstützt Geweberegeneration.
Umwelt und Futter
Häufige Teilwasserwechsel, Nitrate senken, Aktivkohle im Meerwasser vorübergehend entfernen, vitaminreiches Futter.
Prognose
Mäßig bis gut bei früher Behandlung, flachen Gruben und fressendem Fisch. Leichte Narben möglich. Vorsichtig bei tiefen Läsionen bis Knorpel oder Knochen oder extremer Auszehrung.
Vorbeugung
- Quarantäne: neue Fische mindestens vier Wochen.
- Sauberes Wasser: regelmäßige Wechsel, Absaugen, niedrige Nitrate (ideal <20 ppm Süßwasser; nahe null Meer).
- Abwechslungsreiche, vitaminreiche Ernährung.
- Kohle vorsichtig bei anfälligen Meeresarten.
Wann den Tierarzt rufen
Kontakt bei frühen Gruben oder blassem fädigem Kot. Dringend, wenn der Fisch nicht mehr frisst, schwer atmet, zur Seite kippt oder Gesichtsläsionen einen roten, entzündeten Rand oder weißen, watteartigen Bewuchs zeigen.
Quellen
- BSAVA Manual of Ornamental Fish, Abschnitt parasitäre und umweltbedingte Erkrankungen der Cichliden.
- Clinical Guide to Fish Medicine, Kapitel gastrointestinale und integumentäre Erkrankungen der Teleostei.
My highlights & notes
Anzeichen & Symptome
Diagnose
- Fecal wet mount microscopyGoldstandard
- Skin scrape and lesion cytology
- Water quality analysis
Behandlungsansätze
Behandlungen müssen von einem approbierten Tierarzt verordnet werden. Konkrete Dosierungen werden absichtlich nicht angezeigt.
Häufige Fragen
What is Hole in the Head Disease?
Hole in the Head Disease (Head and Lateral Line Erosion) is a common, chronic condition in fish, especially cichlids and marine species. It causes progressive pitting lesions on the head and lateral line, driven by a combination of parasitic infections, nutritional deficiencies, and poor water quality.
What are the symptoms of Hole in the Head Disease?
Pitting and erosive lesions on the head、Erosions along the lateral line、White, stringy feces、Loss of appetite、Weight loss and chronic wasting
How is Hole in the Head Disease diagnosed?
Fecal wet mount microscopy、Skin scrape and lesion cytology、Water quality analysis
How is Hole in the Head Disease treated?
Behandlungen müssen von einem approbierten Tierarzt verordnet werden. Konkrete Dosierungen werden absichtlich nicht angezeigt.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keinen tierärztlichen Rat. Bei Krankheit bitte einen Tierarzt aufsuchen.
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