Verständnis der neurologischen Gesundheit Ihres Rottweilers
Dieser Leitfaden hilft Ihnen dabei, erste Warnzeichen neurologischer und neuromuskulärer Erkrankungen zu erkennen, die bei Rottweilern häufig vorkommen. Indem Sie einen Ausgangswert für das normale Verhalten und die Bewegung Ihres Hundes festlegen, können Sie effektiv mit Ihrem Tierarzt zusammenarbeiten, um diese gesundheitlichen Herausforderungen zu bewältigen.
Kurze Antwort
Rottweiler sind für ihre Kraft und Präsenz bekannt, haben jedoch auch eine Veranlagung für bestimmte neurologische und neuromuskuläre Probleme, die ihre Mobilität und Atmung beeinträchtigen können. Indem Sie Ihren Hund auf Veränderungen des Gangbildes, der Belastbarkeit oder des Atemmusters beobachten, können Sie diese Probleme frühzeitig erkennen. Während einige Erkrankungen in der Rasse gut bekannt sind, gelten andere als anerkannte Neigung. Das Führen eines detaillierten Protokolls der täglichen Gewohnheiten Ihres Hundes und das Filmen ungewöhnlicher Bewegungen geben Ihrem Tierarzt die Informationen, die für eine Diagnose erforderlich sind.
Kehlkopflähmung
Eine Kehlkopflähmung betrifft die Muskeln, die das Öffnen und Schließen des Kehlkopfes steuern. Bei Rottweilern ist dies eher eine anerkannte Neigung als eine nachgewiesene Tatsache. Sie bemerken dies möglicherweise zuerst als Veränderung des Bellens Ihres Hundes, das heiser oder schwach werden kann. Mit fortschreitender Erkrankung hören Sie möglicherweise ein rasselndes oder hohes Geräusch, wenn Ihr Hund atmet, besonders während oder nach körperlicher Betätigung. In einigen Fällen gibt es eine angeborene Form, die mit einem Komplex verbunden ist, der mehrere Nerven betrifft und bei jüngeren Hunden berichtet wurde.
Ihr Tierarzt wird eine körperliche Untersuchung durchführen, um die Atemwege abzuhören, und empfiehlt möglicherweise eine Kehlkopfuntersuchung unter leichter Sedierung, um die Bewegung der Stimmlippen zu beobachten. Wenn Sie feststellen, dass Ihr Hund Schwierigkeiten beim Atmen hat oder bei mittlerer Aktivität extreme Müdigkeit zeigt, suchen Sie umgehend einen Tierarzt auf.
Bandscheibenerkrankung
Die Bandscheibenerkrankung betrifft die Puffer-Bandscheiben zwischen den Wirbeln der Wirbelsäule. Rottweiler sind anfällig für akute Bandscheibenvorfälle vom Typ I. Dies ist eine anerkannte Neigung bei dieser Rasse. Sie bemerken möglicherweise, dass Ihr Hund steif wirkt, ungern springt oder Treppen steigt oder Anzeichen von Schmerzen zeigt, wenn sein Rücken berührt wird. In schwereren Fällen sehen Sie möglicherweise ein Einknicken der Pfoten oder Schwierigkeiten beim Gehen.
In der Praxis führt der Tierarzt eine neurologische Untersuchung durch, um Reflexe und Schmerzempfinden zu testen. Eine MRT- oder CT-Untersuchung ist normalerweise erforderlich, um den Ort des Bandscheibenvorfalls zu bestätigen. Der häufigste Fehler, den Besitzer machen, ist abzuwarten, ob der Hund den Schmerz „ausschläft“, wenn er leichte Anzeichen von Unbehagen zeigt. Ein frühzeitiges Eingreifen ist kritisch, um dauerhafte Nervenschäden zu verhindern.
Wobbler-Syndrom
Das Wobbler-Syndrom, auch bekannt als zervikale Spondylomyelopathie, beinhaltet eine Kompression des Rückenmarks im Halsbereich. Dies ist eine anerkannte Neigung bei dieser Rasse. Rottweiler erleben am häufigsten eine dorsale oder dorsolaterale Rückenmarkskompression. Sie bemerken dies wahrscheinlich zuerst als „wackeligen“ oder unkoordinierten Gang in den Hinterbeinen, der auf die Vorderbeine übergreifen kann. Der Hund wirkt möglicherweise so, als würde er auf Eierschalen laufen oder seine Zehen nachschleifen.
Ihr Tierarzt beurteilt das Gangbild Ihres Hundes und führt eine körperliche Untersuchung durch, um die Stelle der Kompression zu lokalisieren. Bildgebende Verfahren wie ein MRT sind der Standard zur Bestätigung der Diagnose. Da diese Erkrankung das Rückenmark betrifft, sollte jedes Anzeichen von Stolpern oder Gleichgewichtsverlust unverzüglich untersucht werden.
Häufig gestellte Fragen
Was soll ich tun, wenn mein Hund stolpert?
Woher weiß ich, ob mein Hund Schmerzen hat?
Gibt es eine Möglichkeit, diese neurologischen Probleme zu verhindern?
Spielt das Alter meines Hundes bei diesen Erkrankungen eine Rolle?
My highlights & notes
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keinen tierärztlichen Rat. Bei Krankheit bitte einen Tierarzt aufsuchen.
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