Die Gesundheit Ihres Pekingesen verstehen
Dieser Leitfaden hilft Haltern von Pekinesen, die bei der Rasse am häufigsten vorkommenden Gesundheitsprobleme zu erkennen. Wenn Sie wissen, worauf Sie zu Hause achten, unterstützen Sie Komfort und Wohlbefinden Ihres Hundes langfristig besser.
Kurze Antwort
Der Pekinese ist ein würdevoller und treuer Begleiter, der besondere Aufmerksamkeit für Atmung, Augen und Skelett braucht. Wegen seiner besonderen Körperstruktur neigt er zu Problemen mit Atmung, Gelenken und Wirbelsäule. Wenn Sie subtile Veränderungen in Bewegung oder Atmung beobachten und eine schlanke Körperkondition halten, helfen Sie Ihrem Tier zu einem komfortablen Leben.
Brachyzephales Syndrom und obstruktives Atemwegssyndrom
Der Pekinese ist eine Rasse mit kurzer Schnauze – eine anerkannte Tendenz der Rasse. Diese Struktur kann zu einer Obstruktion der oberen Atemwege führen. Zu Hause hören Sie vielleicht Schnaufen, Schnarchen oder Pfeifen beim Atmen, besonders bei Bewegung oder Wärme. Wenn der Hund nach Luft ringt oder das Zahnfleisch bläulich wirkt, ist das ein Notfall mit sofortigem Handlungsbedarf. Der Tierarzt untersucht in der Regel klinisch und kann bildgebende Verfahren nutzen. Der häufigste Fehler ist, starkes Hecheln für normal zu halten und die Aktivität bei Hitze oder Luftfeuchtigkeit nicht zu begrenzen.
Augenprobleme
Augenprobleme sind bei der Rasse gut bekannt. Wegen der vorstehenden Augen sind sie anfällig für Reizung, Trockenheit und Verletzungen. Sie bemerken vielleicht Blinzeln, Kratzen am Gesicht oder vermehrten Ausfluss. Der Tierarzt prüft die Augenoberfläche mit Speziallicht und Farbtest auf Kratzer oder Geschwüre. Halten Sie das Haar um die Augen kurz und sauber. Schließt der Hund plötzlich ein Auge oder wirkt das Auge trüb, holen Sie zügig tierärztliche Hilfe, um bleibende Schäden zu vermeiden.
Mitralklappenerkrankung und myxomatöse Mitralklappenerkrankung
Diese Herzerkrankungen sind anerkannte Tendenzen der Rasse. Die myxomatöse Mitralklappenerkrankung ist bei kleinen Rassen häufig. Zuerst fallen vielleicht anhaltender Husten – besonders nachts – oder sinkende Energie auf. Der Tierarzt hört bei der Routineuntersuchung auf ein Herzgeräusch. Wird eines gefunden, ist die Herzultraschalluntersuchung der Standardtest zur Beurteilung der Klappe. Warten Sie nicht auf Kollapszeichen: regelmäßige Gesundheitschecks sind der beste Weg, Veränderungen früh zu erkennen.
Patellaluxation
Bei dieser Erkrankung gleitet die Kniescheibe aus ihrer normalen Rinne – eine anerkannte Tendenz der Rasse. Sie sehen vielleicht, dass der Hund einen Schritt überspringt, ein Hinterbein kurz hochhält oder ungewöhnlich läuft. Der Tierarzt prüft das Knie auf Instabilität. Helfen Sie mit gesundem Gewicht und Teppichen auf glatten Böden für mehr Grip. Kann der Hund plötzlich ein Bein nicht belasten, braucht er eine tierärztliche Abklärung zum Ausschluss von Fraktur oder schwerer Luxation.
Bandscheibenerkrankung
Diese Erkrankung ist eine anerkannte Tendenz der Rasse; der Vererbungsweg ist nicht abschließend geklärt. Betroffen sind die Bandscheiben zwischen den Wirbeln. Sie bemerken vielleicht Steifheit, Scheu vor Springen oder Treppen oder Schmerz bei Berührung des Rückens. In schweren Fällen Schwäche oder Nachziehen der Hinterbeine. Der Tierarzt führt eine neurologische Untersuchung durch. Anzeichen von Lähmung oder Unfähigkeit zu stehen sind ein kritischer Notfall. Abzuwarten, ob der Schmerz von selbst vergeht, ist ein häufiger Fehler mit Risiko bleibender Nervenschäden.
Hydrozephalus
Diese Erkrankung mit Flüssigkeitsansammlung im Gehirn ist eine anerkannte Tendenz der Rasse; der Vererbungsweg ist nicht abschließend geklärt. Halter bemerken Verhaltensänderungen, Trainingsprobleme oder eine ungewöhnliche Kopfform. Der Tierarzt prüft Reaktionsvermögen und Koordination. Desorientierung, Krampfanfälle oder das Drücken des Kopfes gegen Wände sind dringende Situationen mit sofortigem tierärztlichem Handlungsbedarf.
Malokklusion
Probleme mit der Zahnstellung sind eine anerkannte Tendenz der Rasse; der Vererbungsweg ist nicht abschließend geklärt. Sie bemerken vielleicht Schwierigkeiten beim Aufnehmen von Futter oder chronischen Speichelfluss. Der Tierarzt inspiziert das Maul bei Routinebesuchen, damit Zähne Zahnfleisch oder Gaumen nicht schädigen. Zahnhygiene ist essenziell; bei Schmerzen beim Fressen die Stellung prüfen lassen, um langfristige Zahnprobleme zu vermeiden.
Woran erkenne ich, dass die Atmung meines Hundes unnormal ist?
Ist es normal, dass mein Pekinese faul ist?
My highlights & notes
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keinen tierärztlichen Rat. Bei Krankheit bitte einen Tierarzt aufsuchen.
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