Verständnis der neurologischen und neuromuskulären Gesundheit beim Chinesischen Shar-Pei
Dieser Leitfaden hilft Ihnen dabei, frühe Anzeichen neurologischer und neuromuskulärer Erkrankungen bei Ihrem Chinesischen Shar-Pei zu erkennen. Wenn Sie wissen, worauf Sie zu Hause achten müssen, können Sie Ihrem Tierarzt die klaren Informationen liefern, die für eine genaue Diagnose erforderlich sind.
Kurze Antwort
Der Chinesische Shar-Pei neigt zu spezifischen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen, die ein sofortiges Handeln erfordern. Indem Sie Ihren Hund auf Veränderungen bei der Bewegung, beim Schlucken oder beim mentalen Zustand beobachten, können Sie diese Probleme frühzeitig erkennen. Wenn Sie anhaltendes Erbrechen, Schwierigkeiten beim Laufen oder ungewöhnliches Verhalten bemerken, nehmen Sie ein Video des Vorfalls auf, um es Ihrem Tierarzt zu zeigen, da dies der effektivste Weg ist, um eine Diagnose zu unterstützen.
Megaösophagus
Megaösophagus ist eine Erkrankung, bei der die Speiseröhre ihre Fähigkeit verliert, Nahrung korrekt in den Magen zu befördern. Dies ist bei der Rasse gut bekannt, und Besitzer sollten sich der Anzeichen einer angeborenen Schwäche der Speiseröhre bewusst sein. Sie werden wahrscheinlich bemerken, dass Ihr Hund kurz nach dem Fressen Futter hochwürgt. Im Gegensatz zum Erbrechen, bei dem der Hund pumpt und würgt, ist das Regurgitieren passiv und tritt oft ohne Vorwarnung auf. Die Nahrung kann wie eine röhrenförmige Masse aussehen.
Ihr Tierarzt wird wahrscheinlich eine Kontrastmitteluntersuchung durchführen, bei der Ihr Hund eine spezielle Flüssigkeit schluckt, die auf Röntgenbildern sichtbar ist, um die Diagnose zu bestätigen. Der häufigste Fehler, den Besitzer machen, ist die Annahme, der Hund sei nur ein schneller Fresser oder habe einen empfindlichen Magen, was die notwendige Behandlung verzögert. Die Dringlichkeit dieser Erkrankung ist hoch, da Nahrung, die in der Speiseröhre feststeckt, in die Lunge eingeatmet werden kann, was zu einer Aspirationspneumonie führt.
Bandscheibenerkrankung (IVDD)
Die Bandscheibenerkrankung, oder IVDD, betrifft die polsternden Bandscheiben zwischen den Wirbeln der Wirbelsäule. Dies ist bei der Rasse gut bekannt, insbesondere im Hinblick auf eine Tendenz zu akuten Bandscheibenvorfällen vom Typ I. Zu Hause bemerken Sie möglicherweise, dass Ihr Hund zögert zu springen, einen gekrümmten Rücken hat oder Anzeichen von Schmerzen zeigt, wenn er sich bewegt oder berührt wird. In schwereren Fällen können Sie Schwäche oder ein Nachziehen der Hinterbeine beobachten.
Wenn Sie die Praxis besuchen, führt der Tierarzt eine neurologische Untersuchung durch, um Reflexe und Schmerzempfinden zu testen. Eine definitive Diagnose erfordert in der Regel eine bildgebende Diagnostik wie ein MRT oder ein CT. Der häufigste Fehler ist es, abzuwarten, ob sich der Hund nur durch Ruhe bessert, wenn er eindeutig Schmerzen hat oder Schwäche zeigt. Dies ist ein medizinischer Notfall, wenn Ihr Hund die Fähigkeit zum Laufen verliert oder die Kontrolle über seine Blase verliert.
Granulomatöse Meningoenzephalitis
Die Granulomatöse Meningoenzephalitis ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Dies ist eher eine bekannte Tendenz als eine bewiesene bei dem Chinesischen Shar-Pei. Besitzer bemerken möglicherweise subtile Verhaltensänderungen, wie Verwirrtheit, Im-Kreis-Gehen, das Pressen des Kopfes gegen Gegenstände oder sogar plötzliche Krampfanfälle. Da diese Symptome viele andere Krankheiten imitieren können, ist es wichtig, eine Basislinie für das normale Verhalten Ihres Hundes zu haben.
Ihr Tierarzt muss eine gründliche Untersuchung durchführen, die Bluttests und eine Analyse der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit umfassen kann, um andere Ursachen auszuschließen. Ein MRT wird oft verwendet, um das Gehirn und das Rückenmark sichtbar zu machen. Der häufigste Fehler ist es, frühe, leichte Verhaltensänderungen als einfaches Altern oder Müdigkeit abzutun. Wenn Ihr Hund einen Krampfanfall oder eine plötzliche Persönlichkeitsveränderung erlebt, suchen Sie sofort tierärztliche Hilfe auf.
Wie kann ich feststellen, ob die Rückenschmerzen meines Hundes schwerwiegend sind?
Was sollte ich tun, wenn ich vermute, dass mein Hund einen Megaösophagus hat?
Gibt es eine Möglichkeit, diese Erkrankungen zu verhindern?
My highlights & notes
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keinen tierärztlichen Rat. Bei Krankheit bitte einen Tierarzt aufsuchen.
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